Rievkoche

Noch scheint die Sonne un et is wie im Frühling ... ävver nit mie lang ...

un da bald er 11.11 kütt ...

habe ich jetzt schonmal dat Richtige ... für en ordentliche Grundlage ... sozusagen um ein besseres Stehvermögen zu erlangen ... .

Rievkoche ... bzw. Reibekuchen oder Kartoffelpuffer

hier is schon ens dat Rezept zum üben damit ihr am 11.11 fit seid ... ..

ihr braucht ... ..

1 Kg Kartoffeln (je 500 g mehlige und 500g fest kochende Kartoffeln)
1 Zwiebel
2 Eier
Muskatnuss frisch gerieben
Salz
1 El. Kartoffelstärke

Öl (neutral) zum backen in der Pfanne

Kartoffeln und Zwiebeln erstmal schälen, waschen und auf der Küchenreibe reiben ... .

Nicht vergessen: eine Schlüssel darunterstellen sonst litt dat Geriebene op d´r Äd (auf der Erde)

Die Masse (aus Kartoffeln und Zwiebeln) etwas ausdrücken,
Salz, Muskat und Eier dazugeben
und anschließend gut vermischen.
Wenn der Teig flüssig wird sollte man ihn mit etwas Kartoffelstärke binden.
Viel Öl in die Pfanne geben und stark erhitzen.

Pro Reibekuchen ein gutgefüllten Esslöffel mit Teig in die Pfanne geben,
flachdrücken und nach belieben ... goldgelb oder richtig schön kross ausbraten.

Auf einem flachen Sieb oder Küchenpapier abtropfen lassen
und möglichst heiß servieren ... nur dann schmecken die Rievkoche richtig.

Dazu gibt verschiedene Variationen ... je nach Geschmack ... als Beilage:
Schwarzbrot, Rübenkraut, Apfelmus, Maggi (jit et och) oder Senf ... .

Ich persönlich liebe Reibekuchen mit frisch angemachten Tartar ... lecker

ich wünsche guten Appetit ... .wenn et draussen frisch wird oder wenn mer jet drinke will

sin Rievkoche genau richtig ... .

ühr Julche

Köln, 04.01.2012